Erfolgsgeschichte eines Arabers in Deutschland: Interview mit einem Bäckereibesitzer, der bei null angefangen hat

اسم الكاتب: Admin تاريخ النشر: 2025-06-29 تصنيف المقال: Gewerbe und selbständig

Vorgeschlagener Interviewtitel:
Von Teig zum Erfolg – Die Geschichte eines arabischen Bäckers, der bei Null anfing und seinen Traum in Deutschland verwirklichte

Einleitung des Interviews:

Im Herzen einer kleinen deutschen Stadt steigt jeden Morgen der Duft von frisch gebackenem Brot aus einer kleinen Bäckerei, die von „Abu Khaled“ betrieben wird – einem ehemaligen Geflüchteten aus Syrien, der sich zum erfolgreichen Unternehmer entwickelt hat. Seine Geschichte handelt nicht nur von Mehl und Hefe, sondern auch von Durchhaltevermögen, deutschen Gesetzen und dem Aufbau von Vertrauen in einem neuen Land.

Auszüge aus dem Interview:

Frage: Wie hat Ihre Geschichte in Deutschland begonnen?
Abu Khaled:
„Ich bin 2016 mit meiner Frau und meinen Kindern nach Deutschland gekommen, und ich hatte in meinem Heimatland bereits als Bäcker gearbeitet. Am Anfang habe ich in einer Nachtschichtfabrik gearbeitet, aber nach zwei Jahren habe ich beschlossen, meinen Traum zu verwirklichen und meine eigene Bäckerei zu eröffnen.“

Frage: Sind Ihnen am Anfang Schwierigkeiten begegnet?
„Das größte Hindernis waren die Gesetze. Ich musste einen Hygienekurs (Hygiene) machen, und ich brauchte eine Anerkennung meines Abschlusses oder einen Nachweis über meine Berufserfahrung. Die Handwerkskammer hat mir geholfen, aber es hat lange gedauert … und es war sehr viel Papierkram!“

Frage: Wo haben Sie begonnen?
„Ich habe in einer gemieteten Garage angefangen und mit verschiedenen Sorten arabischen Brots experimentiert. Meine Frau hat die Bestellungen an Moscheen und Vereine ausgeliefert. Wir hatten nicht genug Geld für eine richtige Bäckerei, aber später habe ich einen kleinen Kredit von einem Mikrofinanzinstitut bekommen.“

Frage: Wann haben Sie Ihre erste offizielle Filiale eröffnet?
„Im Jahr 2020 habe ich ein kleines Ladenlokal in einem einfachen Wohnviertel bekommen. Ich habe alle Gesundheitsauflagen erfüllt, und die Gewerbeanmeldung habe ich Schritt für Schritt mit Hilfe eines Beratungszentrums für Migrant*innen gemacht. Und die schöne Überraschung war: In der ersten Woche haben wir 800 Brote verkauft!“

Frage: Wie haben Sie deutsche Kundinnen und Kunden erreicht?
„Ehrlich gesagt, zuerst haben uns die Araber unterstützt, aber später haben die deutschen Nachbarn unser Zaatar-Brot und die Manakish probiert – und sie waren begeistert. Ich habe am Stadtfest teilgenommen und Proben verteilt, und von dort aus begann unsere lokale Bekanntheit.“

Frage: Welche Angebote haben Sie heute?
„Inzwischen habe ich drei Mitarbeitende. Wir verkaufen Brot, Manakish und gefüllte Teigwaren. Ich habe jetzt eine Internetseite, über die Bestellungen eingehen, und ich habe einen lokalen Lieferdienst. Außerdem habe ich einen jungen Deutschen ausgebildet, der orientalische Backwaren liebt – jetzt arbeitet er bei mir als Azubi in der Ausbildung (Ausbildung).“

Die wichtigste Errungenschaft?
„Als ich von der Stadt eine Urkunde für die Unterstützung der Vielfalt bekommen habe, hatte ich das Gefühl, dass meine Mühe nicht vergebens war. Ich bin zu einem Vorbild für arabische Jugendliche geworden, die ein Handwerk haben, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen.“

Abu Khaleds Rat an jeden Araber in Deutschland:
„Fang klein an und geh Schritt für Schritt. Bleib gesetzestreu, hol dir Beratung von der IHK oder der Handwerkskammer. Und glaub mir: Wenn dich der deutsche Kunde einmal mag, wird er treuer als dein eigener Bruder!“

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