Digitalisierung im Lager (RFID, QR) zur Reduzierung von Verlusten

Autorenname: Admin Datum: 2025-06-29 Blog-Kategorie: Gewerbe und selbständig

Die Umstellung des Lagerbestands auf ein digitales System mithilfe von RFID oder QR-Codes gehört zu den besten modernen Lösungen, um Verluste zu reduzieren und die Effizienz der Warenwirtschaft zu verbessern – ganz gleich, ob du einen Laden, ein Lager oder sogar eine kleine Werkstatt betreibst.

Erstens: Was ist der Unterschied zwischen RFID und QR-Codes?

Technologie QR-Codes RFID
Lesen Benötigt einen Scanner oder eine Kamera Wird automatisch und berührungslos ausgelesen
Energie Von sich aus nicht aktiv (passiv) Kann aktiv oder passiv sein
Kosten Sehr günstig (0,01–0,05 € / Etikett) Höher (0,10–1,00 € / Tag/Transponder)
Einsatz Ideal zur manuellen Nachverfolgung von Produkten Ideal für die automatische Verfolgung großer Warenmengen

Ziel: Reduzierung des Bestandsverlustes

  1. Häufige Ursachen für Verluste:

  • Vermischung von Waren oder Fehler bei der Inventur

  • Abgelaufene Ware, die nicht rechtzeitig bemerkt wird

  • Diebstahl oder schlechte Organisation

  • Fehler beim Versand oder nicht erfasste Retouren

Wie hilft die Digitalisierung?

Methode Auswirkung
Jedes Teil erhält einen eigenen QR-/RFID-Code Verringerung manueller Fehler bei der Inventur
Nachverfolgung von Warenein- und -ausgang Sofortiges Erkennen von Fehlmengen oder Verlusten
Ablaufwarnsystem für Mindesthaltbarkeitsdaten Reduzierung von Verlusten durch abgelaufene Produkte
Nachverfolgung von Retouren und Umtausch Exakte Kontrolle über die tatsächlich verfügbare Menge
Erkennung von Diebstahlsversuchen Durch Abgleich mit den Bestandsbewegungen im System

Wie fängst du an?

  1. Das passende System nach Größe und Budget wählen:

  • Wenn der Lagerbestand klein bis mittelgroß ist = QR-Code + Verwaltungssoftware wie [JTL-Wawi] oder [Inventar.io]

  • Wenn du mit großen Mengen und mehreren Filialen arbeitest = RFID + integriertes ERP-System wie SAP Business One oder Lexware

  1. Etiketten vorbereiten:

  • QR-Codes: intern mit einem Thermodrucker (z. B. Zebra) drucken

  • RFID-Tags: bei einem spezialisierten Anbieter bestellen (z. B. Avery Dennison)

  1. Anbindungs-Software:

  • Funktioniert über Smartphone oder Barcode-/RFID-Lesegerät

  • Wird mit einer Datenbank verbunden (Excel / Cloud / ERP)

  • Bietet Echtzeitberichte zu Waren, Haltbarkeitsdaten, Standort und Menge

Vereinfachte Fallstudie:

Ein Laden, der Lebensmittel verkauft:
Nach Einführung eines QR-Systems und Integration von Ablaufwarnungen sank der jährliche Schwund von 6,2 % auf 1,3 % innerhalb von 8 Monaten.
Anfangsinvestition: 1.200 €
Jährliche Einsparung durch weniger weggeworfene Ware: 3.800 €

Das Redaktionsteam der Website bemüht sich, durch intensive Recherchen und die Nutzung mehrerer Quellen möglichst genaue Informationen bereitzustellen. Dennoch können Fehler auftreten oder es können Angaben enthalten sein, die nicht vollständig gesichert sind. Daher sollten die im Artikel enthaltenen Informationen als erste Orientierung verstanden werden; wende dich stets an die zuständigen Stellen, um verbindliche und gesicherte Auskünfte zu erhalten.

Das könnte Ihnen auch gefallen

Entdecken Sie weitere Blogbeiträge und Artikel.