Was ist eine Elementarschadenversicherung?
Eine Elementarschadenversicherung ist eine Versicherung, die Schäden durch Naturkatastrophen und extreme Witterungsereignisse abdeckt, die in der normalen Wohngebäudeversicherung (Wohngebäudeversicherung) in der Regel nicht enthalten sind.
In der Regel umfasst der Versicherungsschutz zum Beispiel:
Überschwemmungen und Hochwasser
Erdbeben
Erdrutsche
Schneedruck bzw. außergewöhnlich starke Schneefälle
Ansteigendes Grundwasser
Erdabsenkungen, Erdsenkungen und Schlammlawinen / Erdrutsche
Warum brauchen Sie diese Versicherung?
Klimawandel:
Extreme Wetterereignisse kommen immer häufiger vor – auch in Regionen, die bisher nicht als gefährdet galten.
Hohe Kosten:
Die Beseitigung von Schäden durch Überschwemmungen oder Erdbeben kann Zehntausende oder sogar Hunderttausende Euro kosten.
Keine Deckung in der Grundversicherung:
Eine herkömmliche Wohngebäudeversicherung deckt solche Naturgefahren in der Regel nur dann ab, wenn eine Elementarschadenversicherung ausdrücklich zusätzlich abgeschlossen wurde.
Wie funktioniert die Versicherung?
Wenn ein durch die Police gedeckter Schaden eintritt, bewertet die Versicherungsgesellschaft das Ausmaß des Schadens und übernimmt – gemäß den vertraglich vereinbarten Bedingungen – die Kosten für Reparaturen oder den Wiederaufbau.
In der Regel setzt der Versicherer voraus:
dass keine grobe Vernachlässigung der Instandhaltung vorliegt
dass zumutbare Schutzmaßnahmen getroffen wurden (z. B. empfindliche Geräte höher zu platzieren)
Wann ist sie verpflichtend?
Die Elementarschadenversicherung ist gesetzlich nicht verpflichtend. Allerdings verlangen einige Banken sie als Bedingung für die Immobilienfinanzierung, insbesondere bei Objekten in hochwasser- oder erdbebengefährdeten Gebieten.
Wie wird der Beitrag berechnet?
Die Höhe der Versicherungsprämie hängt unter anderem ab von:
Lage der Immobilie: Wie stark die Region von Hochwasser oder anderen Naturgefahren bedroht ist.
Schadenshistorie: Gebäude, die bereits früher von Elementarschäden betroffen waren, können höhere Prämien haben.
Wert der Immobilie und ihrer Ausstattung.
Grundsätzlich gilt: Je höher das Risiko, desto höher die Beiträge.
Tipps vor Vertragsabschluss
Vergleichen Sie Angebote mehrerer Versicherer – es gibt teils große Unterschiede bei Preis und Bedingungen.
Prüfen Sie in jedem Angebot die Höhe der Selbstbeteiligung (Selbstbeteiligung).
Lesen Sie alle Bedingungen sorgfältig, insbesondere Deckungsgrenzen und Ausschlüsse.
Fragen Sie nach, ob auch Folgeschäden an Hausrat, Möbeln oder technischen Geräten mitversichert sind.
Beispiele für gedeckte Schäden
Beschädigung von Wänden und Fundamenten durch Flussüberschwemmungen
Teilweiser Einsturz eines Gebäudes nach einem Erdbeben
Schäden an Gartenanlagen und Außenbereichen durch plötzliche Sturzfluten
Fazit
Die Versicherung gegen Erdbeben, Überschwemmungen und andere Naturgefahren (Elementarschadenversicherung) ist ein sinnvoller, vorbeugender Schutz für jede Immobilieneigentümerin und jeden Immobilieneigentümer in Deutschland – insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Klimarisiken. Mit der passenden Police und einer sorgfältigen Prüfung der Vertragsdetails können Sie Ihr Haus und Ihre Investition vor Schäden schützen, die finanziell und psychisch verheerend sein können. Warten Sie nicht auf die Katastrophe – sorgen Sie rechtzeitig vor.
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