Ein Heil- und Kostenplan (HKP) ist im deutschen Zahnarztsystem ein zentrales Dokument – vor allem für Patienten mit gesetzlicher Krankenversicherung (GKV). Er ist in der Regel Voraussetzung, bevor eine größere zahnärztliche Behandlung beginnt.
Der Heil- und Kostenplan ist ein detaillierter Behandlungs- und Kostenplan, den dein Zahnarzt vor Beginn umfangreicher Behandlungen erstellt, zum Beispiel bei:
Kronen (Kronen)
Brücken (Brücken)
Prothesen (Prothesen)
Implantaten (Implantate)
| Abschnitt | Inhalt |
|---|---|
| Befund (Diagnose) | Welche zahnmedizinische Problematik liegt genau vor? |
| Behandlungsplan | Welche Maßnahmen sind vorgesehen? Mit welchen Materialien und Methoden? |
| Versorgungsformen | Gibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten? |
| Kostenplan | Wie hoch sind die Gesamtkosten? Wer übernimmt welchen Anteil? |
| Festzuschuss | Der Betrag, den die gesetzliche Krankenkasse übernimmt |
| Eigenanteil | Der Teil der Kosten, den du selbst bezahlen musst |
Weil er:
Voraussetzung für die Kostenbeteiligung der gesetzlichen Krankenkasse ist
dir ermöglicht, Angebote anderer Zahnärzte zu vergleichen
Transparenz schafft, bevor die Behandlung beginnt
dich vor finanziellen Überraschungen schützt
Termin beim Zahnarzt → Der Zahnarzt erstellt den Heil- und Kostenplan
Der HKP wird von dir oder der Praxis an die Krankenkasse (GKV) geschickt
Du wartest auf die Genehmigung (in der Regel 2–3 Wochen)
Nach der Bewilligung → die Behandlung beginnt
Du zahlst deinen Eigenanteil (falls vorhanden), die Krankenkasse übernimmt den Rest gemäß Festzuschuss
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