Eine umfassende Analyse des ADAC in Zusammenarbeit mit der Firma Aviloo zeigt, dass die Batterien von Plug-in-Hybridfahrzeugen auch nach langer Nutzung eine hohe Belastbarkeit aufweisen.
Die Studie basierte auf über 28.500 Messungen des „State of Health“ (SOH), einem Indikator für die Restkapazität im Vergleich zum Neuzustand der Batterie.
Die Ergebnisse belegen, dass viele Batterien selbst nach hohen Laufleistungen einen großen Teil ihrer ursprünglichen Kapazität behalten. Dies stärkt das Vertrauen beim Kauf gebrauchter Hybridfahrzeuge, sofern die Batterie korrekt geprüft wird.
Experten gehen davon aus, dass die Batterie bei 50.000 Kilometern mindestens 92 % ihrer Kapazität behält, bei 100.000 Kilometern 88 %, bei 150.000 Kilometern 84 % und bei 200.000 Kilometern nicht weniger als 80 %.
Ein deutlicher Abfall unter diese Werte kann auf einen Defekt oder eine unnormale Alterung hinweisen, was hohe Kosten beim Austausch verursachen könnte.
Die Empfehlung lautet daher: Eine gründliche Batteriediagnose sollte beim Kauf eines gebrauchten Hybridwagens obligatorisch sein. Bei auffälligen Abweichungen wird geraten, den Kauf zu überdenken oder zusätzliche Garantien einzufordern.
Zur Verlängerung der Lebensdauer raten Fachleute, häufiges Vollladen bis 100 % oder komplettes Entladen zu vermeiden und den Ladezustand möglichst zwischen 20 und 80 % zu halten.
Quellen - Agenturen