Eine nicht versiegende Einnahmequelle
Einleitung
Die Hundesteuer in Deutschland gilt als eine der stabilen und verlässlichen Einnahmequellen für Städte und Gemeinden. Die Einnahmen aus dieser Steuer steigen von Jahr zu Jahr kontinuierlich an. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Erträge aus dieser Steuer in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und stärken damit ihre Rolle als wichtige Finanzierungsquelle für kommunale Dienstleistungen.
Einnahmen aus der Hundesteuer erreichen neue Höchststände
Laut Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes erzielten die Kommunen in Deutschland in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 rund 331 Millionen Euro an Einnahmen aus der Hundesteuer. Dies entspricht einem Plus von 2,5 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dieser anhaltende Zuwachs zeigt, dass die Hundesteuer, die von Hundehalterinnen und Hundehaltern erhoben wird, in zunehmendem Maße zu den Haushalten von Städten und Gemeinden beiträgt.
Im Jahr 2019 beliefen sich die Einnahmen aus der Hundesteuer auf 370 Millionen Euro – ein Anstieg um 3 % gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich ein Aufwärtstrend fort, der sich über mehrere Jahre hinweg beobachten lässt. Insgesamt sind die Erträge aus dieser Steuer im Vergleich zu vor mehr als zehn Jahren um rund 50 % gestiegen, was die wachsende Bedeutung dieser kommunalen Einnahmequelle für die örtliche Wirtschaft unterstreicht.
Festlegung der Steuerhöhe
Die Höhe der Hundesteuer variiert von Kommune zu Kommune in Deutschland. Jede Gemeinde legt die konkrete Steuerhöhe selbst fest – unter anderem anhand der Anzahl der gehaltenen Hunde und teilweise auch nach Hunderasse. In der Bundeshauptstadt Berlin beträgt die Hundesteuer beispielsweise 120 Euro pro Jahr. Dabei wird für jeden gehaltenen Hund eine Steuer fällig, unabhängig von Größe oder Rasse des Tieres.
Warum steigen die Steuereinnahmen?
Der Anstieg der Einnahmen aus der Hundesteuer bedeutet nicht zwingend, dass die Zahl der Hunde stark zunimmt. Vielmehr spielt auch eine Rolle, dass viele Kommunen die Höhe der Hundesteuer angepasst und teilweise erhöht haben – insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Anschaffung von Hunden während der Corona-Pandemie deutlich beliebter geworden ist. Die gestiegene Zahl von Menschen, die sich in dieser außergewöhnlichen Situation für ein Haustier entschieden haben, hat ebenfalls zu einem merklichen Plus bei den Steuereinnahmen beigetragen.
Fazit
Die Hundesteuer in Deutschland erzielt weiterhin stetig wachsende Einnahmen und ist damit zu einem festen Bestandteil der kommunalen Haushalte geworden. Angesichts der ungebrochenen Beliebtheit von Hunden ist davon auszugehen, dass diese Einnahmequelle auch in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird.
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