Tipps für einen erfolgreichen Praktikumsbericht mit einer hohen Bewertung

Erstens: Warum ist der Bericht wichtig?

  • Er ist nicht nur eine bloße Zusammenfassung, sondern ein akademisches Instrument zur Bewertung deiner praktischen Erfahrungen.

  • In manchen Studiengängen werden dafür ECTS-Punkte vergeben.

  • Einige Hochschulen verlangen das Bestehen des Praktikumsberichts, damit das Praktikum vollständig anerkannt wird.

Zweitens: Der ideale Aufbau des Praktikumsberichts (Gliederung)

1. Deckblatt (Deckblatt)

  • Titel: „Praktikumsbericht“

  • Vollständiger Name und Matrikelnummer

  • Name der Einsatzstelle + Logo (falls möglich)

  • Name des Hochschulbetreuers / der Hochschulbetreuerin

  • Abgabedatum

2. Einleitung (Einleitung)

  • Wo wurde das Praktikum absolviert?

  • Wie lange dauerte es?

  • Was waren deine persönlichen und beruflichen Ziele im Praktikum?

Beispiel:

„Ich habe mein Pflichtpraktikum im Bereich Marketing bei der Firma XY GmbH in Berlin absolviert, um praktische Einblicke in die Werbekampagnenplanung zu gewinnen.“

3. Beschreibung der Einsatzstelle (Unternehmensbeschreibung)

  • Name des Unternehmens, Standort und Tätigkeitsbereich

  • Mitarbeiterzahl und wichtigste Abteilungen

  • Deine Position im Organigramm / in der Struktur des Unternehmens

4. Beschreibung der Tätigkeiten (Tätigkeitsbeschreibung)

  • Am besten nach Wochen oder Projekten gegliedert schreiben.

  • Nicht nur „routinehaft“ aufzählen, sondern kritisch und reflektiert beschreiben.

Verwende starke Verben wie:
analysieren, auswerten, mitgestalten, konzipieren, umsetzen …

5. Selbstreflexion und Lernerfahrungen (Reflexion)

  • Was hast du gelernt? (fachliche und persönliche Kompetenzen)

  • Hast du deine Ziele erreicht?

  • Welche Schwierigkeiten sind aufgetreten – und wie bist du damit umgegangen?

  • Wie steht dein Praktikum im Zusammenhang mit deinen Studieninhalten?

Tipp: Verknüpfe theoretische Konzepte aus dem Studium mit den praktischen Erfahrungen im Betrieb.

6. Schluss (Fazit)

  • Kurze Zusammenfassung der wichtigsten Erfahrungen

  • Empfehlungen für zukünftige Studierende, die ein ähnliches Praktikum planen

  • Überlegungen, ob du später in diesem Bereich arbeiten möchtest

7. Anhänge (Anlagen)

  • Kopie der Praktikumsbescheinigung (Bescheinigung)

  • Beispiele von Arbeiten/Projekten, an denen du mitgewirkt hast (sofern erlaubt)

Goldene Tipps für eine sehr gute Note:

Empfehlung Warum ist das wichtig?
Den Bericht nicht wie ein Tagebuch schreiben Die Bewertung basiert auf deiner Analyse, nicht auf reiner Dokumentation.
Klare, wissenschaftlich geprägte Sprache verwenden Ein sachlich-nüchterner, objektiver Stil wird meist besser bewertet.
Bilder oder Schaubilder einbauen Sie unterstützen das Verständnis und zeigen deinen zusätzlichen Aufwand.
Den Bericht sprachlich und grammatikalisch Korrektur lesen Rechtschreib- und Grammatikfehler verschlechtern die Note.
Die vorgegebene Seitenzahl einhalten In der Regel zwischen 6 und 15 Seiten (je nach Hochschule).

* Das Redaktionsteam der Website ist bemüht, durch intensive Recherche und die Nutzung verschiedener Quellen möglichst genaue Informationen bereitzustellen. Dennoch können Fehler auftreten oder Angaben unvollständig sein. Daher sollten die Informationen in den Artikeln nur als erste Orientierung verstanden werden; für verbindliche Auskünfte wende dich bitte stets an die zuständigen Stellen und Behörden.


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