Laser-Tumorentfernung (LITT) in Leipzig: Kurzstationäres Protokoll

Laser-Interstitielle Thermotherapie (LITT) in Leipzig – Kurzliege-Protokoll für internationale Patientinnen und Patienten

Die Laser Interstitial Thermal Therapy (LITT) zählt zu den modernsten, hochpräzisen, neurochirurgischen Verfahren zur Behandlung von Hirntumoren bzw. tief gelegenen Läsionen. An der Universitätsklinik Leipzig (Universitätsklinikum Leipzig) wird diese Methode im Rahmen eines Protokolls mit kurzer stationärer Verweildauer angeboten, was den Aufenthalt verkürzt und internationale Abläufe erleichtert.

Was ist LITT?

  • Minimal-invasives Verfahren: Eine Laser-Sonde wird über ein kleines Bohrloch im Schädel eingeführt, um Tumorgewebe unter MRT-Überwachung (MRI) gezielt zu erhitzen.

  • Ermöglicht eine präzise Zerstörung krankhaften Gewebes bei möglichst geringer Schädigung des umliegenden Gewebes; geeignet v. a. für kleinere Tumoren (z. B. ≤ 2,5 cm) oder tief gelegene Läsionen.

  • Einsatzgebiete: u. a. primäre Tumoren, Metastasen, Strahlennekrosen; in anderen Zentren teils auch bei therapieresistenter Epilepsie.

Kurzliege-Protokoll in Leipzig

Diagnostik und Vorbereitung – 2 Tage

  • 3D-Planung mittels MRT/CT

  • Beurteilung von Größe und Lage der Läsion (geeignet, wenn ≤ 2,5 cm)

LITT-Eingriff – dauert mehrere Stunden

  • Operation unter Vollnarkose

  • Platzierung der Sonde und Laseraktivierung bei kontinuierlicher MRT-Bildkontrolle

Nachbeobachtung – 1 bis 2 Tage

  • Überwachung der Vitalzeichen und Kontrolle möglicher Komplikationen (z. B. Krampfanfälle, Schwellung)

Rückreise

  • Entlassung häufig am zweiten Tag nach dem Eingriff, wenn der Zustand stabil ist

  • Ausführlicher Bericht inkl. Bildmaterial und Empfehlungen/Anweisungen

Vorteile des kurzen Aufenthalts

  • Geringerer Eingriffsumfang im Vergleich zur offenen Operation

  • Kurzer Aufenthalt in Deutschland (meist 2–3 Tage)

  • Potenziell geringere Belastung und Folgekosten als bei einer offenen OP

  • Vollständige Dokumentation, die sich gut in eine weitere Therapieplanung integrieren lässt

Grundlegende Eignungskriterien

Kriterium Erläuterung
Tumorgröße ≤ 2,5 cm Für Präzision und geringeres Risiko
Erreichbare Lage Zugang per Laser ohne kritische Strukturen zu gefährden
Narkosefähigkeit Zur Reduktion von OP-Risiken
Nachsorge im Heimatland Zur Überwachung möglicher Spätkomplikationen

Für internationale Patientinnen und Patienten – Anforderungen

  • Zusendung der radiologischen Befunde (MRT/CT) in übersetzter Form

  • Kontaktaufnahme mit dem neurochirurgischen Zentrum in Leipzig

  • Anforderung eines Kostenvoranschlags (Kostenvoranschlag)

  • Beantragung eines offiziellen Einladungsschreibens (Einladungsschreiben)

  • Beantragung eines kurzfristigen medizinischen Visums

  • Organisation der Unterkunft für den benötigten Zeitraum (oft etwa drei Nächte)

Praxisnahes Beispiel (tiefe Tumoren)
Eine Auswertung von 13 Patientinnen/Patienten mit Tumoren im Thalamus, die mittels LITT behandelt wurden, berichtete:

  • durchschnittliche stationäre Verweildauer: 3 Tage

  • durchschnittliche Volumenreduktion des Tumors um 43 % nach 3 Monaten

  • sehr niedrige Komplikationsrate

Fazit

  • LITT an der Universitätsklinik Leipzig kann eine präzise Behandlungsoption für tief gelegene Tumoren sein – mit einem Kurzliege-Protokoll, das internationalen Patientinnen und Patienten eine kürzere Aufenthaltsdauer und oft bessere Planbarkeit ermöglicht.

  • Wenn du internationale/r Patient/in bist und die Kriterien erfüllst, kann ich auf Basis deiner Unterlagen einen formellen Brief auf Deutsch an das Leipziger Team vorbereiten.


ـ* Die Redaktion bemüht sich um genaue Informationen durch sorgfältige Recherche. Dennoch können Fehler vorkommen oder einzelne Angaben unbestätigt sein. Bitte betrachte die Inhalte als erste Orientierung und wende dich für verbindliche Auskünfte an die zuständigen Stellen.

 


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