Wolfgang Ischinger, Präsident der Münchner Sicherheitskonferenz, warnte, dass die Welt eine beispiellose Phase der Unruhe durchlebt – mit blutigen Kriegen in Europa und weltweit. Er betonte, dass die regelbasierte Weltordnung einer echten „Zerstörung“ ausgesetzt sei und die internationale Gemeinschaft an einem entscheidenden Scheideweg stehe.
In seiner Eröffnungsrede zur 62. Konferenz erklärte er, dass der diesjährige Berichtstitel „Unter der Zerstörung“ die beispiellosen Herausforderungen widerspiegelt, denen die internationale Sicherheit und die Beziehungen zwischen Staaten gegenüberstehen.
Er bezeichnete die aktuelle Phase als schwierigen Test für die transatlantischen Beziehungen, zeigte sich jedoch erleichtert über deren anhaltende Stärke. Zudem begrüßte er die US-Delegation mit über 40 Kongressmitgliedern beider Parteien unter Leitung von Außenminister Marco Rubio.
Quellen – Agenturen