Auf der Münchner Sicherheitskonferenz: Letzte Chance zur Rettung der internationalen Ordnung?

Datum: 2026-02-13

 

Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz eröffnete mit einer Sitzung unter dem Titel „Wendepunkt – Internationale Ordnung zwischen Reform und Zerstörung“. Die Ansichten gingen auseinander: Einige sehen die regelbasierte Ordnung zerfallen, andere halten sie für reformierbar.

Die Moderatorin stellte die Frage, ob die alte Weltordnung verschwunden sei und ob die Welt nun von Macht und Transaktionen statt von Regeln und Institutionen bestimmt werde – in Anspielung auf die Rede von Kanzler Friedrich Merz.

EU-Außenpolitikerin Kaja Kallas erinnerte daran, dass die internationale Ordnung nach den Weltkriegen geschaffen wurde, um Katastrophen zu verhindern. Doch die Vielzahl heutiger Kriege stelle ihre Wirksamkeit infrage.

Kallas betonte, dass die Alternative zu einer regelbasierten Ordnung eine Welt voller Autoritarismus und Konflikte sei. Die Regeln existierten, doch es fehle an wirksamen Mechanismen der Rechenschaft.

Sie räumte ein, dass der Krieg in der Ukraine die Europäer die Zerbrechlichkeit der Ordnung erkennen ließ, nachdem sie lange glaubten, das Prinzip „Macht schafft Recht“ werde sie nicht direkt betreffen.

Quellen – Agenturen

 
Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz eröffnete mit einer Sitzung unter dem Titel „Wendepunkt – Internationale Ordnung zwischen Reform und Zerstörung“. Die Ansichten gingen auseinander: Einige sehen die regelbasierte Ordnung zerfallen, andere halten sie für reformierbar.
Die Moderatorin stellte die Frage, ob die alte Weltordnung verschwunden sei und ob die Welt nun von Macht und Transaktionen statt von Regeln und Institutionen bestimmt werde –...

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