Die deutschen und schweizerischen Sicherheitsbehörden haben am vergangenen Donnerstag insgesamt elf Objekte durchsucht, die im Zusammenhang mit einem Netzwerk stehen sollen, das rechtsextreme Propagandamaterialien mit Nazi-Symbolen wie Hakenkreuzen und Bildern von Adolf Hitler vertreibt.
Die Staatsanwaltschaft Göttingen erklärte, dass sich die Ermittlungen auf einen 43-jährigen Hauptverdächtigen sowie fünf mutmaßliche Komplizen konzentrieren. Die Polizei beschlagnahmte tausende CDs und Schallplatten mit rechtsextremer Musik sowie Schlüsselanhänger, Kleidung und Aufkleber mit Hakenkreuzen, Reichsadlern und Hitler-Porträts.
Darüber hinaus wurden Schlagringe und nicht frei verkäufliche Sprengstoffe sichergestellt, ebenso Materialien mit Symbolen verbotener rechtsextremer Gruppen wie „Blood & Honour“ und „Combat 18“.
Das Zeigen oder Verbreiten von Nazi-Symbolen ist in Deutschland eine Straftat, die mit Geldstrafe oder bis zu drei Jahren Haft geahndet wird. Gegen die Verdächtigen wird außerdem wegen Verstößen gegen das Waffenrecht sowie wegen illegalem Handel mit Dopingmitteln und verschreibungspflichtigen Medikamenten ermittelt.
Quellen – Agenturen