Der Ministerpräsident von Sachsen hat vorgeschlagen, Arbeitslose stärker in gemeinnützige Tätigkeiten einzubinden – etwa beim Schneeräumen oder Laubfegen in öffentlichen Anlagen – als Gegenleistung für staatliche Sozialleistungen.
Er betonte, dass es darum gehe, Verantwortungsbewusstsein zu fördern und zu zeigen, dass staatliche Unterstützung auch mit einem Beitrag für die Gesellschaft verbunden sein sollte.
Oppositionsparteien und Gewerkschaften kritisierten den Vorschlag scharf und warnten vor einer „Zwangsarbeit durch die Hintertür“.
Befürworter sehen darin jedoch eine Möglichkeit, Arbeitslose besser zu integrieren und Kommunen bei alltäglichen Aufgaben zu entlasten.
Quellen – Agenturen