Deutsche Medien berichten über zunehmenden Druck durch religiöse Hardliner auf sozialen Plattformen wie TikTok und YouTube. Vor allem junge Musliminnen sollen durch strenge religiöse Vorgaben beeinflusst werden.
Ein Beispiel ist die Influencerin Mariam, die im Sommer 2024 ihr Kopftuch ablegte und daraufhin massiven Anfeindungen ausgesetzt war. Sie erhielt Drohungen, und ihre Adresse wurde veröffentlicht. Auch ihre Mutter Marziyeh, ebenfalls Influencerin, wurde Ziel von Angriffen.
Besonders einflussreich ist der Prediger Abdul Hamid, dem über 530.000 Menschen auf TikTok folgen. Er propagiert ein konservatives Frauenbild und gilt laut Verfassungsschutz NRW als einer der wichtigsten salafistischen Akteure in Deutschland.
Die Medien betonen, dass die Gesellschaft nicht akzeptieren dürfe, dass religiöse Extremisten bestimmen, wie Menschen ihren Glauben leben. Der Fall wirft Fragen nach der Verantwortung sozialer Netzwerke und dem Schutz der individuellen Glaubensfreiheit auf.
Quellen - Agenturen