Deutschland und mehrere Nachbarstaaten beraten heute beim Nordsee-Gipfel in Hamburg über den weiteren Ausbau der Offshore-Windkraft. Gastgeber Friedrich Merz erklärte, die Nordsee solle „das größte Reservoir für saubere Energie weltweit“ werden. Anwesend sind fünf Staats- und Regierungschefs, Energieminister sowie Vertreter der Wirtschaft.
Ziel des Treffens ist es, den Ausbau der Offshore-Windparks effizienter und kostengünstiger zu gestalten – durch enge Zusammenarbeit in der Nordseeregion. Damit soll Europas Energieunabhängigkeit gestärkt und die Strompreise gesenkt werden. Vorgesehen sind bessere Investitionsbedingungen, etwa durch grenzüberschreitende Planung und Finanzierung von Windparks und Energienetzen.
Darüber hinaus soll künftig der Schutz der Energieinfrastruktur in der Nordsee verstärkt werden. Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine haben hybride Angriffe auf kritische Energieanlagen in Europa deutlich zugenommen – sowohl an Land als auch auf See.
Quellen – Agenturen