Starker Schneefall und gefrierender Regen haben am Montagmorgen den Berufsverkehr in weiten Teilen Deutschlands erheblich beeinträchtigt. Aus den Bundesländern Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wurden zahlreiche Unfälle gemeldet.
Die Deutsche Bahn kündigte an, dass es zu Verspätungen und Ausfällen im Fernverkehr kommen werde. Betroffen sind insbesondere Süddeutschland sowie Verbindungen von und nach Berlin, Hamburg und Hannover.
In Berlin mussten Straßenbahnen wegen vereister Oberleitungen eingestellt werden, während auch andere Bereiche des öffentlichen Nahverkehrs eingeschränkt wurden. Im Südwesten Deutschlands fielen am Sonntagabend bis zu 25 Zentimeter Schnee.
Der Deutsche Wetterdienst warnte in Teilen von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Nordbayern vor gefährlichem „Blitzeis“. Bei Weinsberg in Baden-Württemberg blieben in der Nacht 15 bis 20 Fahrzeuge im Schnee stecken. Eine Wetterbesserung ist vorerst nicht in Sicht, da weiterer Schneefall erwartet wird.
In den USA warnte der Nationale Wetterdienst vor Schneestürmen und Eisregen, die rund 180 Millionen Menschen betreffen könnten. Die Wintersturmfront erstreckt sich von den südlichen Rocky Mountains bis nach Neuengland. Am Sonntag wurden im Nordosten Schneemengen von 30 bis 60 Zentimetern erwartet – von Washington über New York bis Boston.
Quellen – Agenturen