Nachhaltige Verpackung: Verbot von Einwegplastik ab 2026

اسم الكاتب: Admin تاريخ النشر: 2025-07-02 تصنيف المقال: Gewerbe und selbständig

Hauptzeitpläne (Zeitliche Meilensteine)

Datum Maßnahme Erläuterung
11. Februar 2025 Inkrafttreten der EU Packaging & Packaging Waste Regulation (PPWR) Verordnet strenge Vorgaben für Verpackungsdesign, Einsatz von Rezyklaten und Wiederverwendungssystemen (mfat.govt.nz, natureoffice.com, de.graphicpkg.com).
August 2026 Praktischer Beginn des Verbots von PFAS-Schadstoffen in Lebensmittelverpackungen Schrittweiser Ausstieg aus PFAS-haltigen Materialien im Food-Packaging-Bereich.
1. Januar 2026 – 2030 Stufenweises Verbot bestimmter Kunststoffelemente  

Konkret bedeutet das (bis spätestens 2030):

  • Abschaffung von Kunststoffverpackungen für Obst/Gemüse mit einem Gewicht von ≤ 1,5 kg oder für Portionsverpackungen wie Saucen – bis 2030 (environment.ec.europa.eu).

  • Kunststoffgetränkeflaschen (PET) müssen ab 2025 einen Mindestanteil an Rezyklat enthalten:
    25 % zunächst → 30 % bis 2030 (lizenzero.de).


Neue Anforderungen an Verpackungen

  • Verpackungen müssen nach den einschlägigen Standards recycelbar sein (fly packaging→).

  • Einsatz von Rezyklaten mit einem Mindestanteil von:

    • 25 % PET ab 2025

    • 30 % PET ab 2030
      (de.graphicpkg.com, khlaw.com, welt.de)

  • Minimierung des Materialeinsatzes: Vermeidung unbegründeter oder irreführender Hohlräume (Mogelpackungen).

  • Förderung von Mehrwegoptionen: Einzelhandel und Gastronomie müssen wiederbefüllbare Alternativen ohne Aufpreis anbieten (it-recht-kanzlei.de).

  • Verbot bestimmter Einweg-Kunststoffe (Einweg-Plastik):
    z. B. Kunststoff-Kaffeebecher, Einweg-Besteck, Trinkhalme, Rührstäbchen und EPS-Behälter (Styropor) … (compliance.tradavo.eu).


Herstellerpflichten und Abgaben in Deutschland

  • VerpackG (deutsche Umsetzung) wurde 2023 aktualisiert; die neuen Regeln greifen automatisch 2025/26 (verpackungsgesetz.com).

  • Extended Producer Responsibility (EPR): Unternehmen müssen Abgaben zahlen, die die Kosten für Sammlung, Recycling und Entsorgung der Verpackungsabfälle abdecken (de.graphicpkg.com).

  • Pfand- und Mehrwegsysteme (Pfand und Mehrweglösungen) sind je nach Kategorie – etwa rückgabefähige Getränkebehälter – bis 2029/2030 verpflichtend einzuführen (ihk.de).


Was sollten Sie jetzt tun?

  • Prüfen Sie alle bestehenden Verpackungen auf verbotene Einweg-Kunststoffe oder nicht recycelbare Materialien.

  • Erfassen Sie die eingesetzten Materialien und beginnen Sie mit einer schrittweisen Umstellung auf Rezyklate, insbesondere PET mit einem Anteil von 25–30 %.

  • Entwickeln Sie Mehrwegalternativen, z. B. wiederbefüllbare und sterilisierbare Behälter.

  • Setzen Sie Extended Producer Responsibility über LUCID und DSDF konsequent um, um Rechtskonformität sicherzustellen.

  • Erarbeiten bzw. überprüfen Sie einen Umsetzungsfahrplan für die erste Phase (bis August 2026), um problematische Stoffe (PFAS) und technische Verpackungsdetails an die neuen Vorgaben anzupassen.


Redaktioneller Hinweis

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