Elterngeld und ElterngeldPlus: Vergleich und die beste Option für Ihre Familie

Autorenname: Admin Datum: 2025-06-27 Blog-Kategorie: Finanzielle Hilfe

Was passt besser zu Ihrer Familie: Elterngeld oder ElterngeldPlus?

1. Was ist Elterngeld?
Elterngeld ist eine staatliche Leistung, die Eltern nach der Geburt eines Kindes erhalten, um einen Teil des Einkommens auszugleichen, das durch die Elternzeit zur Betreuung des Kindes wegfällt.
Es wird für maximal 12 Monate gezahlt und kann auf 14 Monate verlängert werden, wenn beide Elternteile zusammenwirken und sich die Betreuung teilen (familienplanung.de, handbookgermany.de, reddit.com).
Die Höhe liegt zwischen 300 und 1.800 Euro pro Monat und richtet sich nach rund 65% des früheren Einkommens (liveingermany.de).

2. Was ist ElterngeldPlus?
ElterngeldPlus ist eine verlängerte und flexiblere Variante des Elterngeldes:

  • Jeder Monat Elterngeld kann in zwei Monate ElterngeldPlus umgewandelt werden – mit jeweils der Hälfte des Betrags (familienplanung.de).

  • Es unterstützt die Rückkehr in Teilzeit bis zu 32 Stunden pro Woche, ohne dass der Anspruch stark sinkt – im Gegensatz zum klassischen Elterngeld, bei dem zusätzliches Einkommen direkt angerechnet wird.

  • Beide Varianten können kombiniert werden – je nach Familiensituation (reddit.com).

3. Wann wählen Sie Elterngeld?

  • Wenn Sie eine vollständige Auszeit zur Betreuung des Kindes nehmen möchten.

  • Wenn es keine Teilzeitoption gibt oder Sie nicht arbeiten möchten.

  • Wenn Sie jetzt eine höhere monatliche Zahlung brauchen.

Formen:
1–12 Monate, mit gemeinsamer Aufteilung der Betreuung bis zu 14 Monate (liveingermany.de, einfach-elterngeld.de).

4. Wann wählen Sie ElterngeldPlus?

  • Wenn Sie während des Bezugs in Teilzeit zurückkehren möchten.

  • Wenn Sie länger Unterstützung brauchen (bis zu 24–28 Monate).

  • Wenn Sie durch den Partnerschaftsbonus zwei zusätzliche Monate erhalten möchten, sofern beide Elternteile gemeinsam 24–32 Stunden pro Woche für 4 Monate arbeiten (bmfsfj.de).

5. Kurzer Vergleich

Kriterium Elterngeld ElterngeldPlus
Maximale Dauer 12–14 Monate 24–28 Monate
Arbeiten während des Bezugs nicht geeignet geeignet bis 32 Std./Woche
Monatliche Auszahlung 65% des Einkommens oder Höchstbetrag Hälfte des Elterngeldes, durch Zuverdienst flexibler
Partnerbeteiligung nur 1 zusätzlicher Monat bis zu 4 zusätzliche Monate mit Partner

6. Wer hat Anspruch – und wann?
Anspruch haben Eltern oder Sorgeberechtigte, die während des Bezugs weniger als 32 Stunden pro Woche arbeiten (reddit.com, familienportal.de, familienplanung.de, welt.de).
Für Einkommen von Paaren gilt ab dem 1. April 2025: ≤ 175.000 Euro, und 150.000 Euro für Alleinerziehende (kietzee.com).
Wer über diesen Grenzen liegt, hat keinen Anspruch.

7. Praxisbeispiele

  • Mutter und Vater nehmen nach der Geburt komplett frei (ohne Einkommen):
    Elterngeld: 65% bis zu 14 Monate.
    ElterngeldPlus: doppelte Dauer (bis zu 28 Monate) mit niedrigeren Monatsbeträgen.

  • Mutter möchte in Teilzeit arbeiten (20 Std./Woche):
    ElterngeldPlus stabilisiert das Einkommen besser, mit längerer und konstanter Unterstützung.

  • Möglichkeit von 4 zusätzlichen Monaten (Partnerschaftsbonus) (elterngeld.de).

8. Wie stellen Sie den Antrag?
Holen Sie sich das Formular für Elterngeld/ElterngeldPlus beim Jugendamt oder bei der Familienkasse – oder online.
Fügen Sie bei:

  • Geburtsurkunde des Kindes

  • Einkommensnachweise vor und nach der Geburt

  • Angaben zu den Arbeitsstunden
    Nutzen Sie gern Online-Rechner, um die Leistungen zu schätzen (z. B. ).

9. Abschließende Tipps

  • Wenn Sie Teilzeit planen, ist ElterngeldPlus meist die bessere Wahl.

  • Wenn Sie schneller und höher unterstützt werden möchten, ist klassisches Elterngeld passend.

  • Sie können beide Varianten innerhalb eines Bezugszeitraums kombinieren.

Fazit:
Welche Variante besser ist, hängt von Ihrer Arbeitssituation und davon ab, wie lange Sie Ihr Kind betreuen möchten.
12–14 Monate „volle“ Unterstützung? Elterngeld.
Längere, flexible Unterstützung mit Teilzeit? ElterngeldPlus + Bonus.
Wenn Sie die Unterschiede verstehen, wählen Sie leichter das Passende – für einen ausgewogeneren Start mit Ihrem Kind.


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