Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass der von der Bundesregierung verhängte pauschale Aufnahmestopp für gefährdete Afghanen gegen das Verbot der Willkür verstößt. In dem konkreten Fall ging es um eine Afghanin und ihre zwei Söhne, die aufgrund der aktuellen politischen Situation in Afghanistan Schutz in Deutschland suchen. Das Gericht stellte fest, dass die Entscheidung der Bundesregierung nicht nur unbegründet, sondern auch unverhältnismäßig sei und die Rechte der betroffenen Personen verletze. Die Entscheidung könnte weitreichende Auswirkungen auf die Aufnahmepolitik Deutschlands haben und neue Diskussionen über die humanitäre Verantwortung des Landes auslösen.