Deutschland: 13 Jahre Haft für Syrer nach Messerangriff am Holocaust-Mahnmal

Datum: 2026-03-05

 

Ein Berliner Gericht verurteilte am Donnerstag (5. März 2026) den syrischen Flüchtling Wasim Al. zu 13 Jahren Haft, nachdem er im Februar 2025 einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin niedergestochen hatte.

  • Die Bundesanwaltschaft stufte die Tat als islamistisch motiviert und antisemitisch ein und verwies auf Verbindungen des Täters zum IS.

  • Angeklagt war er wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung und versuchten Anschlusses an eine Terrororganisation im Ausland.

  • Die Staatsanwaltschaft forderte lebenslange Haft, während die Verteidigung ihn als Minderjährigen einstufen wollte.

  • Der Täter ist heute 20 Jahre alt und lebt als anerkannter Flüchtling in einem Heim in Leipzig.

Quellen – Agenturen

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