Syrischer Franziskaner berichtet in Köln über Angst und Bedrohungen für Christen in Syrien

Datum: 2026-02-10

 

Der syrische Franziskaner Fadi Aazr schilderte bei einem Besuch in Köln ein düsteres Bild vom Leben der Christen in Syrien. Er sprach von einem Alltag geprägt von Angst, Gewalt und fehlenden Perspektiven. Christen seien keine „Gäste“ im Land, sondern ein fester Bestandteil seiner Geschichte, betonte er.

Aazr berichtete von Diskriminierung am Arbeitsplatz, von Gottesdiensten unter Polizeischutz und von ständiger Bedrohung durch Anschläge. Er erinnerte an den Selbstmordanschlag im Juni 2025 in der Elias-Kirche in Damaskus, bei dem mindestens 20 Menschen starben.

Neben der Gewalt belaste auch Armut und der Mangel an grundlegenden Dienstleistungen wie Strom und Wasser das Leben. Viele Familien sähen Auswanderung als letzten Ausweg.

Vor 2011 lebten rund 1,5 Millionen Christen in Syrien, heute sind es weniger als 300.000. Studien warnen vor einem möglichen Verschwinden der christlichen Präsenz in den kommenden Jahrzehnten.

Aazr betonte, dass die Kirche für viele Menschen – unabhängig von ihrer Religion – zum einzigen sozialen Zufluchtsort geworden sei. Trotz eigener Zweifel habe er sich entschieden, in Aleppo zu bleiben, um den Menschen beizustehen.

Quellen – Agenturen

 

 
Der syrische Franziskaner Fadi Aazr schilderte bei einem Besuch in Köln ein düsteres Bild vom Leben der Christen in Syrien. Er sprach von einem Alltag geprägt von Angst, Gewalt und fehlenden Perspektiven. Christen seien keine „Gäste“ im Land, sondern ein fester Bestandteil seiner Geschichte, betonte er.
Aazr berichtete von Diskriminierung am Arbeitsplatz, von Gottesdiensten unter Polizeischutz und von ständiger Bedrohung durch Anschläge. Er erin...

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