SPD fordert Neubewertung der Beziehungen zu den USA

Datum: 2026-02-08

 

Der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Koalitionspartner in der Bundesregierung, will am Sonntag, den 8. Februar 2026, über ein Papier abstimmen, das eine „notwendige“ Neubewertung der transatlantischen Beziehungen fordert.

In dem Dokument, das lokalen Medien vorliegt, heißt es, die Politik von US-Präsident Donald Trump werfe Zweifel an der Verlässlichkeit der amerikanischen Regierung als Partner und Verbündeter auf. Daher müsse Deutschland eine realistische Einschätzung der Lage vornehmen. Im Vergleich zur Amtszeit von Präsident Joe Biden, die auf gemeinsamen Werten basierte, habe sich die Situation unter Trump deutlich verändert.

SPD-Chef Lars Klingbeil betonte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Europa müsse künftig stärker auf eigene Kräfte setzen und zugleich den USA eine Partnerschaft anbieten. „Wir führen diesen Kurs gemeinsam mit Frankreich und anderen europäischen Staaten. Ich will ein starkes Europa, das politisch und wirtschaftlich attraktiv ist und als verlässlicher Partner wahrgenommen wird“, sagte Klingbeil.

Er rief zudem zur Unterstützung des Prinzips „Buy European!“ auf, insbesondere im Verteidigungsbereich, um die europäische Eigenständigkeit zu stärken und Arbeitsplätze in Deutschland und Europa zu sichern.

Quellen – Agenturen

 
Der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Koalitionspartner in der Bundesregierung, will am Sonntag, den 8. Februar 2026, über ein Papier abstimmen, das eine „notwendige“ Neubewertung der transatlantischen Beziehungen fordert.
In dem Dokument, das lokalen Medien vorliegt, heißt es, die Politik von US-Präsident Donald Trump werfe Zweifel an der Verlässlichkeit der amerikanischen Regierung als Partner und Verbündeter auf. Daher ...

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