Festnahmen in Deutschland wegen illegaler Exporte nach Russland

Datum: 2026-02-03

 

Die Bundesanwaltschaft in Deutschland hat die Festnahme von fünf Männern in Schleswig-Holstein bekanntgegeben. Sie stehen im Verdacht, Teil eines Netzwerks gewesen zu sein, das trotz des geltenden Exportverbots seit Beginn des Krieges in der Ukraine Waren nach Russland geliefert hat.

Nach Angaben der Ermittler sollen die Beschuldigten rund 16.000 Lieferungen im Wert von mindestens 30 Millionen Euro organisiert haben. Dabei nutzten sie eine Firma mit Sitz in Lübeck sowie ein Geflecht von Scheinfirmen, um die tatsächlichen Empfänger zu verschleiern und die strengen EU-Sanktionsregeln zu umgehen.

Die illegalen Exporte richteten sich an mindestens 24 russische Unternehmen, darunter auch Firmen aus der Rüstungsindustrie. Die Behörden sehen den Fall als eine der bedeutendsten Umgehungen der Sanktionen seit Februar 2022.

Neben den Festnahmen wurden Durchsuchungen in mehreren Bundesländern durchgeführt. Die fünf Verdächtigen wurden einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über mögliche Anklagen wegen organisierter Kriminalität und Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz entscheiden soll.

An den Ermittlungen sind auch das Zollkriminalamt und der Bundesnachrichtendienst beteiligt, um die gesamte Struktur des Netzwerks aufzudecken.

Quellen - Agenturen

 
Die Bundesanwaltschaft in Deutschland hat die Festnahme von fünf Männern in Schleswig-Holstein bekanntgegeben. Sie stehen im Verdacht, Teil eines Netzwerks gewesen zu sein, das trotz des geltenden Exportverbots seit Beginn des Krieges in der Ukraine Waren nach Russland geliefert hat.
Nach Angaben der Ermittler sollen die Beschuldigten rund 16.000 Lieferungen im Wert von mindestens 30 Millionen Euro organisiert haben. Dabei nutzten sie eine Firma mit Sitz in Lübeck sowie e...

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