E-Zigaretten werden häufig als weniger gefährliche Alternative zu herkömmlichen Zigaretten beworben, insbesondere im Hinblick auf das Krebsrisiko.
Katrin Schaller vom Deutschen Krebsforschungszentrum erklärt, dass beim klassischen Rauchen Tabak verbrannt und der Rauch inhaliert wird – ein Prozess, der den Körper zahlreichen gesundheitlichen Gefahren aussetzt, vor allem Krebs.
Bei E-Zigaretten hingegen wird kein Tabak verbrannt, sondern eine Flüssigkeit („E-Liquid“) erhitzt und deren Dampf eingeatmet.
Dieser Unterschied reduziert zwar die Menge schädlicher Stoffe im Vergleich zu normalen Zigaretten, beseitigt sie jedoch nicht vollständig. Laut Schaller enthält Zigarettenrauch ein giftiges Gemisch mit rund 100 krebserregenden oder potenziell krebserregenden Substanzen.
Quellen - Agenturen