Die Staatsanwaltschaft in Baden-Württemberg hat nach dem Angriff auf eine Niederlassung des israelischen Rüstungsunternehmens Elbit Systems in Ulm Anklage gegen fünf Personen erhoben.
Den Beschuldigten wird unter anderem die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Hausfriedensbruch und gemeinschaftliche Sachbeschädigung vorgeworfen. Bei dem Angriff wurden Büros und technische Anlagen schwer beschädigt, der Schaden beläuft sich laut Behörden auf rund eine Million Euro.
Die Tat wird in Zusammenhang mit politischen Motiven gesehen. Ähnliche Aktionen gegen Elbit-Standorte in Europa wurden in der Vergangenheit von Aktivisten der Gruppe „Palestine Action“ reklamiert.
Quellen - Agenturen