UN-Entwicklungsprogramm: 300 Stellen ziehen nach Bonn


UN-Entwicklungsprogramm: 300 Stellen ziehen nach Bonn

 

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) verlegt rund 300 Arbeitsplätze von seinem Hauptsitz in New York nach Bonn.

Weitere 100 Stellen sollen nach Madrid gehen, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt.

Außenminister Johann Fadevoll begrüßte die Entscheidung und erklärte, sie stärke Bonns Rolle als UN-Standort und sende ein wichtiges politisches Signal des Vertrauens in die deutsche Außenpolitik.

Das UNDP ist in etwa 170 Ländern und Regionen aktiv und beschäftigt rund 22.000 Mitarbeiter, von denen über 19.000 in Länderbüros und regionalen Zentren arbeiten.

Bonn zählt bereits zu den größten UN-Standorten in Europa neben Genf und Wien. Dort sind 27 UN-Organisationen mit rund 1.200 Beschäftigten vertreten, darunter das UN-Klimasekretariat (UNFCCC), das Freiwilligenprogramm (UNV) und das Sekretariat zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD).

Quellen – Agenturen


Teilen: