Bundeskanzler Friedrich Merz hat angesichts der Massenproteste in Iran ein nahes Ende der derzeitigen Führung prognostiziert.
Bei seinem Besuch in Indien erklärte er in Bengaluru: „Wenn ein Regime nur mit Gewalt an der Macht bleiben kann, ist es faktisch am Ende. Ich glaube, wir erleben jetzt die letzten Tage und Wochen dieses Systems.“
Merz betonte, dass die iranische Führung keine demokratische Legitimation besitze und verurteilte die Gewalt gegen friedliche Demonstranten als „unverhältnismäßig“ und „brutal“.
Er fügte hinzu, dass Gespräche mit den USA, Großbritannien und Frankreich laufen, um einen friedlichen Übergang zu einer demokratischen Regierung zu unterstützen.
Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind bei den Protesten bereits rund 650 Menschen ums Leben gekommen.
Quellen: Agenturen