Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter brachte angesichts der unsicheren US-Politik unter Präsident Donald Trump und der Drohungen von Wladimir Putin die Idee einer europäischen Nuklearoption ins Gespräch. Deutschland könnte sich finanziell beteiligen, ohne selbst die Führung zu übernehmen. Experten schätzen die Entwicklungszeit auf fünf bis zehn Jahre. Kiesewetter warnte zudem vor einer möglichen Machtübernahme von Marine Le Pen in Frankreich und riet, nicht allein auf Paris zu setzen. Die „Zwei-plus-Vier-Verträge“ verbieten Deutschland zwar eigene Atomwaffen, nicht aber die Beteiligung an gemeinsamen Projekten.
Quellen: Agenturen