Die deutschen Behörden haben erstmals seit Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2011 einen Syrer nach Damaskus abgeschoben. Das Innenministerium bestätigte, dass ein verurteilter Straftäter am Dienstagmorgen nach Syrien ausgeflogen und den dortigen Behörden übergeben wurde.
Der Mann hatte zuvor in Nordrhein-Westfalen eine Haftstrafe wegen schwerem Raub, Körperverletzung und Erpressung verbüßt. Die Abschiebung wurde möglich, nachdem Berlin ein Abkommen mit Damaskus über regelmäßige Rückführungen von Straftätern und Sicherheitsrisiken geschlossen hatte.
Menschenrechtsorganisationen kritisierten den Schritt scharf und warnten vor Gefahren für Abgeschobene in Syrien.
Quellen - Agenturen