Der deutsche Spielfilm „In die Sonne schauen“ hat eine wichtige Hürde auf dem Weg zu den Oscars genommen. Regisseurin Masha Shelinski aus Berlin erreichte mit ihrem Drama die Shortlist von 15 Kandidaten für den renommierten Preis. Der Film erzählt die Geschichte von vier jungen Frauen, die in verschiedenen Epochen auf einem Bauernhof leben, und behandelt Themen wie häusliche Gewalt, unterdrückte Wünsche und vererbte Traumata.
Das Werk, das bereits den Preis der Jury beim Filmfestival in Cannes im Mai gewann, schaffte es zudem in die Vorauswahl von 16 Filmen in der Kategorie „Beste Kamera“ – dank der Arbeit des Schweizer Kameramanns Fabian Gamper.
Auch deutsche Filmmusik-Komponisten sind im Oscar-Rennen: Hans Zimmer erreichte mit seiner Musik zum Rennfilm „F1“ die Shortlist von 20 Kandidaten in der Kategorie Filmmusik. Ebenso der in Deutschland geborene britische Komponist Max Richter mit seiner Musik zur Drama-Produktion „Hamnet“ von Chloé Zhao. Unter den Nominierten ist auch Volker Bertelmann aus Düsseldorf, der die Musik zum Thriller „House of Dynamite“ von Kathryn Bigelow schrieb.
Quellen - Agenturen