Die Bundesregierung hat eine neue digitale Plattform vorgestellt, über die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen Fälle melden können, die sie als übermäßige oder unlogische Bürokratie empfinden. Ziel ist es, Hindernisse abzubauen und Vorschriften zu überarbeiten.
Die Plattform trägt den Namen „Einfach machen“ und soll als zentrale Anlaufstelle für Beschwerden dienen. Laut dem Minister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, Carsten Fellberger, gehe es darum, „den Menschen, den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und sogar Verwaltungsmitarbeitern die Möglichkeit zu geben, uns ihre Rückmeldungen zu geben und konkrete Beispiele für Probleme aufzuzeigen, damit wir verstehen, wie man Dinge vereinfachen kann“.
Die Pilotversion der Plattform wurde in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsministerin Catrina Reiche und Arbeitsministerin Bärbel Bas entwickelt. Fellberger erklärte, dass die Kosten bis Anfang kommenden Jahres im niedrigen Millionenbereich bleiben würden. Die Plattform solle helfen, Rückmeldungen zu sammeln und diese als Grundlage für die praktische Reform von Regeln und Verfahren zu nutzen.
Quellen - Agenturen