Ein internationaler Investigativbericht hat die zentrale Rolle syrischer Militärkrankenhäuser im System von Folter und Tötungen unter Baschar al-Assad offengelegt. Dabei wurde enthüllt, dass Ärzte, die in diesen Einrichtungen tätig waren, heute in Deutschland praktizieren – einige sogar in leitenden Positionen.
Der Bericht stützt sich auf das „Damascus Dossier“, eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten und Fotos aus dem syrischen Geheimdienstapparat, die Misshandlungen und Tötungen in Gefängnissen belegen. Zeugenaussagen ehemaliger Häftlinge schildern die schweren Menschenrechtsverletzungen, die im Militärkrankenhaus von Harasta begangen wurden. Ein Überlebender bezeichnete die Einrichtung als „Todeskrankenhaus“.
Quellen - Agenturen