Ein spanischer Tourist, der Anfang des Jahres bei einem Messerangriff am Holocaust-Mahnmal in Berlin schwer verletzt wurde, hat am Mittwoch (3. Dezember 2025) vor dem Berliner Kammergericht ausgesagt.
Der 31-Jährige war eigens aus Spanien angereist, um im Prozess gegen einen 19-jährigen Angeklagten auszusagen. Dem jungen Mann wird versuchter Mord und Terrorismus im Zusammenhang mit der Attacke am 21. Februar vorgeworfen.
Das Opfer berichtete, er habe den Täter „wirklich nie gesehen“, bevor dieser ihn von hinten packte und mit den Worten „etwas mit Gott“ zustach.
Der Tourist besuchte mit Freunden die Gedenkstätte für die sechs Millionen Juden, die von den Nationalsozialisten im Holocaust ermordet wurden, als der Angriff geschah. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste notoperiert werden.
Der mutmaßliche Täter, ein syrischer Flüchtling, wurde kurz nach der Tat mit blutverschmierten Händen in der Nähe des Mahnmals festgenommen.
Quellen - Agenturen