Deutschland überstellt mutmaßlichen Kriegsverbrecher aus Libyen an den Internationalen Strafgerichtshof

Datum: 2025-12-02

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat am Montag (1. Dezember 2025) die Überstellung eines mutmaßlichen Kriegsverbrechers aus Deutschland nach Den Haag bestätigt. Der Verdächtige, Khaled Mohamed Ali Al-Haishri, soll während des libyschen Bürgerkriegs Mitglied der bewaffneten „Sondereinheit zur Abschreckung“ gewesen sein. Nach Angaben der Anklagebehörde des IStGH wird Al-Haishri als hochrangiger Verantwortlicher dieser Miliz für zahlreiche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich gemacht. Diese sollen zwischen Februar 2015 und Anfang 2020 im oder nahe dem Gefängnis Mitiga in Libyen begangen worden sein. Während dieser Zeit habe Al-Haishri zu den ranghöchsten Verantwortlichen des Gefängnisses gehört, in dem Tausende Menschen über lange Zeiträume festgehalten wurden. Die Vorwürfe umfassen Mord, Folter, Vergewaltigung und sexuelle Gewalt. Ein Haftbefehl gegen ihn war am 3. April 2025 beantragt und am 10. Juli 2025 von der Vorverfahrenskammer des Gerichts erlassen worden.

 Quellen - Agenturen

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat am Montag (1. Dezember 2025) die Überstellung eines mutmaßlichen Kriegsverbrechers aus Deutschland nach Den Haag bestätigt. Der Verdächtige, Khaled Mohamed Ali Al-Haishri, soll während des libyschen Bürgerkriegs Mitglied der bewaffneten „Sondereinheit zur Abschreckung“ gewesen sein. Nach Angaben der Anklagebehörde des IStGH wird Al-Haishri als hochrangiger Verantwortlicher dieser Miliz für zahlre...

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