Syrische Flüchtlingin verklagt deutsche Polizei wegen „rassistischer Kontrolle“

Datum: 2025-11-28

Die Syrerin Sandra Aloush, wohnhaft in Frankreich und Inhaberin einer zehnjährigen Aufenthaltserlaubnis, hat mit Unterstützung mehrerer europäischer Menschenrechtsorganisationen Klage gegen das deutsche Innenministerium und die Bundespolizei eingereicht. Anlass war eine Kontrolle am 16. Juni 2025 auf einer Zugfahrt zwischen Straßburg und Berlin, bei der sie nach eigenen Angaben erniedrigt und gewaltsam behandelt wurde. Aloush berichtet, dass sie in Kehl von Polizisten ausgewählt wurde, zusätzliche Dokumente vorlegen musste und schließlich gewaltsam auf eine Wache gebracht wurde. Dort sei sie gezwungen worden, sich vollständig auszuziehen und einer Leibesvisitation zu unterziehen. Später habe man sie zur französischen Seite zurückgeschickt. Die Klage, unterstützt von der Europäischen Antirassismus-Netzwerk, dem Europäischen Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte sowie der Zivilrechtsvereinigung, sieht in dem Vorgehen einen klaren Verstoß gegen EU-Recht und wirft den Behörden systematische Diskriminierung vor.

Quellen - Agenturen

Die Syrerin Sandra Aloush, wohnhaft in Frankreich und Inhaberin einer zehnjährigen Aufenthaltserlaubnis, hat mit Unterstützung mehrerer europäischer Menschenrechtsorganisationen Klage gegen das deutsche Innenministerium und die Bundespolizei eingereicht. Anlass war eine Kontrolle am 16. Juni 2025 auf einer Zugfahrt zwischen Straßburg und Berlin, bei der sie nach eigenen Angaben erniedrigt und gewaltsam behandelt wurde. Aloush berichtet, dass sie in Kehl von Polizisten ausgew...

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