Das Landgericht Hamburg hat zehn Aktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ zu Schadensersatzzahlungen von über 400.000 Euro an die Fluggesellschaft Eurowings verurteilt. Hintergrund ist eine Aktion im Juli 2023, bei der die Aktivisten den Flugbetrieb am Flughafen Hamburg lahmlegten. Am 13. Juli 2023 hatten die Demonstranten den Zaun des Flughafens durchtrennt und das Gelände betreten. Vier von ihnen klebten sich nahe der Start- und Landebahnen fest, wodurch der Betrieb erheblich gestört wurde. An der Aktion beteiligten sich vier Frauen und sechs Männer im Alter zwischen 19 und 63 Jahren. Das Urteil, das am 20. November 2025 gefällt und am 25. November öffentlich gemacht wurde, erfolgte im Rahmen einer Zivilklage der Lufthansa-Tochter Eurowings. Das Gericht betonte zudem, dass bei Wiederholung solcher Aktionen eine Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten möglich sei. Damit droht den Aktivisten auch Gefängnis. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Quellen - Agenturen