Periduralanästhesie (PDA) in Deutschland – Kosten und Risiken

اسم الكاتب: Admin تاريخ النشر: 2025-06-22 تصنيف المقال: Kinder - الأطفال

Was ist eine PDA?

Eine PDA (Periduralanästhesie/Epiduralanästhesie) ist eine Form der örtlichen Betäubung, die zur Schmerzlinderung während der Geburt eingesetzt wird.
Das Medikament wird über eine dünne Nadel in den Epiduralraum der Wirbelsäule gespritzt. Dadurch werden die Schmerzempfindungen im unteren Körperbereich deutlich reduziert, während die Mutter wach und ansprechbar bleibt.


Muss man in Deutschland für eine PDA bezahlen?

Bei einer normalen Krankenhausgeburt:

  • Die gesetzliche Krankenkasse (gesetzliche Krankenkasse) übernimmt die Kosten in der Regel vollständig.

  • Die Frau muss keine zusätzlichen Gebühren für die PDA bezahlen.

Im Geburtshaus oder bei einer Hausgeburt:

  • Dort ist eine PDA in der Regel nicht verfügbar,
    weil sie einen Anästhesisten und eine klinische Infrastruktur erfordert.


Welche Risiken hat die Periduralanästhesie?

Obwohl die PDA als relativ sicher gilt und sehr häufig angewendet wird, können Nebenwirkungen auftreten.

Häufig, aber meist vorübergehend:

  • Blutdruckabfall

  • Zittern oder Frösteln

  • Vorübergehendes Schwächegefühl in den Beinen

  • Erschwertes Wasserlassen (gelegentlich ist ein Katheter nötig)

Seltener:

  • Kopfschmerzen nach der Punktion (postpunktioneller Kopfschmerz)

  • Unvollständige Schmerzlinderung (manchmal nur einseitig oder teilwirksam)

  • Schmerzen an der Einstichstelle für einige Tage

Sehr selten:

  • Infektionen oder Blutungen im Bereich der Injektion

  • Nervenverletzungen (extrem selten)

  • Allergische Reaktionen


Wie wird eine PDA durchgeführt?

  • Die Mutter unterschreibt nach Aufklärung durch den Anästhesisten eine schriftliche Einverständniserklärung (Einverständniserklärung).

  • Anschließend wird im unteren Rücken zwischen zwei Wirbelkörpern eine feine Nadel eingeführt.

  • Die Nadel wird wieder entfernt, und es bleibt ein dünner Katheter, über den das Betäubungsmittel bei Bedarf nachdosiert werden kann.

  • Der Eingriff selbst dauert in der Regel nur wenige Minuten.


Wann kann man während der Geburt eine PDA bekommen?

  • Üblicherweise, wenn der Muttermund etwa 3 bis 5 cm geöffnet ist.

  • In der Endphase der Geburt (Presswehen) wird eine PDA meist nicht mehr empfohlen, da das Medikament einige Zeit braucht, bis es vollständig wirkt.


Wirkt sich die PDA auf das Kind aus?

  • Die Medikamente der PDA gelangen nicht direkt in den Blutkreislauf des Kindes.

  • In einigen Fällen kann die PDA allerdings die Wehentätigkeit etwas verlangsamen oder den Geburtsverlauf verlängern.
    Dann kann ein zusätzlicher medizinischer Eingriff nötig werden (z. B. Wehenmittel oder Geburtshilfe mit Saugglocke).


Wichtiger Tipp:

  • Wenn du über eine PDA nachdenkst, sprich das Thema am besten schon beim Anmeldegespräch (Anmeldegespräch) in der Geburtsklinik an.

  • Du kannst deine Meinung während der Geburt grundsätzlich noch ändern – es ist aber hilfreich, die Optionen im Vorfeld zu kennen.


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