Handball als beliebte Schulsportart: Wie meldet sich Ihr Kind in einem nahegelegenen Verein an?

Handball an deutschen Schulen: Wie kann Ihr Kind einem lokalen Verein beitreten?

Handball gehört zu den wichtigsten Mannschaftssportarten an deutschen Schulen und bietet hervorragende Möglichkeiten für soziale Integration, Fitness und Teamgeist. Ausgehend vom regulären Sportunterricht können Jugendliche leicht den Schritt in einen lokalen Sportverein (Verein) machen, um ihr Niveau zu verbessern und den Sport langfristig auszuüben.

1. Von der Schule zum Spielfeld: Wie beginnt alles?

Im Rahmen des Sportunterrichts oder des bundesweiten Aktionstags „Handball-Grundschulaktionstag“ lernen Kinder die Grundlagen wie Werfen, Passen und Dribbeln kennen – oft in Zusammenarbeit mit umliegenden DHB-Vereinen. Diese Initiative ist für viele Schulen geöffnet und wird zwischen Schule und lokalem Verein koordiniert (handball-grundschulaktionstag.de).

Auch Wettbewerbe wie „Jugend trainiert für Olympia“ beinhalten Handballturniere für weiterführende Schulen und schaffen eine motivierende Wettkampfatmosphäre (dhb.de).

2. Schritte, damit Ihr Kind einem Handballverein beitritt

Mit der Schule sprechen

Erkundigen Sie sich beim Sportlehrer oder Schulkoordinator, ob eine Kooperation mit einem lokalen Verein besteht.
Viele Schulen arbeiten direkt mit Vereinen zusammen und erhalten dort Trainer oder Trainingseinheiten.

DHB-Vereinsfinder nutzen

Der offizielle „Vereinsfinder“ des DHB listet alle Vereine pro Bundesland und hilft, einen Handballverein in Ihrer Nähe zu finden (handball-grundschulaktionstag.de).

Schnuppertraining besuchen

Fast alle Vereine bieten 1–2 kostenlose Probetrainings an – ideal, um das Interesse Ihres Kindes zu testen.

Offizielle Anmeldung

  • Mitgliedsantrag ausfüllen (online/offline)

  • Jahresbeitrag: ca. 40–80 €

  • Trainingsgebühr: 20–40 €/Monat

  • Ermäßigungen über Sozialpass oder Bildung und Teilhabe sind oft möglich.

3. Was erhält Ihr Kind im Verein?

  • Regelmäßiges Training 2–3× pro Woche mit lizenzierten Trainern (C- oder B-Lizenz) (hvw-online.org)

  • Teilnahme an Freundschaftsspielen oder Ligaspielen in Jugendklassen (U12, U14, U16 …)

  • Gesundheits- und Sozialvorteile wie Teamarbeit, Belastbarkeit und Fitness

4. Unterstützung durch Schule und Verein

Programme wie „Kooperation Schule/Verein“, gefördert durch regionale Handballverbände (z. B. Handballverband Württemberg), stärken die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Clubs. Die Registrierung beginnt jährlich ab März für das nächste Schuljahr (handballbw.de).

Das Training findet häufig in Schulturnhallen statt, was die Verknüpfung von Unterricht und Vereinsaktivitäten erleichtert.

Fazit

  • Der Einstieg beginnt im Schulsport und schulischen Handballaktionen.

  • Danach erfolgt die Kontaktaufnahme zum lokalen Verein über den DHB-Finder oder durch Empfehlung von Lehrern.

  • Probetrainings erleichtern die Entscheidung.

  • Vereinsmitgliedschaft bietet regelmäßigen Sport, Wettkämpfe und strukturiertes Training.


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