Während die Aufmerksamkeit auf die Krise der deutschen Automobilunternehmen gerichtet ist, warnt der Vorsitzende eines deutschen Unternehmens vor einem weniger lauten, aber möglicherweise gefährlicheren Rückgang: Chemiefabriken, die stillstehen und nicht mehr in Betrieb genommen werden, sinkende Investitionen und der Verlust von Tausenden Arbeitsplätzen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von steigenden Energiepreisen über verschärfte Umweltauflagen bis hin zu einem globalen Wettbewerb, der intensiver wird. Wenn diese Trends anhalten, könnte die deutsche Chemieindustrie, die einst als Rückgrat der Wirtschaft galt, in eine ernsthafte Krise geraten, die nicht nur die Industrie selbst, sondern auch die gesamte deutsche Wirtschaft gefährden könnte.