
Der Bundestag hat am Donnerstag (5. März 2026) die Umwandlung des Bürgergeldes in ein neues System namens Grundsicherung beschlossen.
320 Abgeordnete stimmten dafür, 268 dagegen, zwei SPD-Abgeordnete enthielten sich.
Laut Regierung soll das System „zielgerichteter und gerechter“ werden, mit strengeren Pflichten gegenüber Jobcentern und schnelleren Kürzungen bei Pflichtverletzungen.
Opposition und Gewerkschaften warnen vor wachsender Armut und härteren Sanktionen für Millionen Betroffene.
Politisch gilt die Reform als Erfolg für die CDU/CSU, während die SPD trotz Widerstand ihrer Jugendorganisation nachgab.
Kanzler Friedrich Merz begrüßte die Entscheidung: „Wer arbeiten kann, soll auch arbeiten. Das ist soziale Gerechtigkeit.“
Quellen – Agenturen