
Die 30-jährige Toni Zimmer (Pseudonym) erfuhr, dass ihr sozialer Vater nicht ihr biologischer Vater ist – sie wurde durch Samenspende gezeugt.
Sie fand heraus, dass sie mindestens 34 Halbgeschwister hat, möglicherweise deutlich mehr.
Ihr biologischer Vater ist Kinder- und Jugendpsychiater. Zimmer klagt nun, um die genaue Zahl der Geburten durch seine Spenden zu erfahren.
In den 1980er- und 1990er-Jahren nutzten Ärzte oft mehrfach die Spenden eines einzelnen Mannes, um Kosten zu sparen.
Laut Anwältin Helga Müller verstieß der Arzt nicht gegen geltendes Recht, da die Wiederverwendung von Spenden nicht verboten war.
Seit 2018 haben durch Samenspende geborene Kinder in Deutschland das Recht, die Identität ihres biologischen Vaters zu erfahren.
Quellen – Agenturen