
Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus am Mittwoch (4. März 2026), dass Deutschland sich nicht militärisch an den Angriffen gegen Iran beteiligen werde – auch wenn er die Beweggründe der USA und Israels verteidigte.
Merz sagte, beide Länder hätten „gute Gründe“, da Iran kurz vor dem Besitz von Atomwaffen gestanden habe.
Deutschland habe bislang keine Anfrage zur militärischen Unterstützung erhalten.
Weitere Themen waren der Ukraine-Krieg, wobei Merz eine stärkere europäische Rolle bei möglichen Friedensverhandlungen forderte.
Im Handelsstreit mit den USA betonte Merz, Europa setze auf Freihandel statt neue Zölle, warnte aber vor Belastungsgrenzen.
Trump hatte zuvor angekündigt, eine weltweite Importabgabe von 15 % einzuführen und unterschiedliche Zölle je nach Land zu prüfen.
Quellen – Agenturen