
Bei seinem zweiten Besuch in Washington traf Bundeskanzler Friedrich Merz am Dienstag (3. März 2026) Präsident Donald Trump. Themen waren vor allem der Iran-Krieg, die Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges, Zollfragen und die transatlantischen Beziehungen.
Merz betonte, dass Deutschland bislang keine Anfrage der USA oder Israels zur militärischen Unterstützung der Angriffe gegen Iran erhalten habe.
Er verwies auf das deutsche Grundgesetz, das Auslandseinsätze nur im Rahmen der Landesverteidigung oder kollektiven Sicherheitssysteme wie der NATO und mit Zustimmung des Bundestags erlaubt.
Diese Frage nahm im Gespräch nur wenige Minuten ein.
Merz bekräftigte, dass Deutschland nicht militärisch an den Angriffen beteiligt sein werde; deutsche Truppen in der Region seien nur zur Selbstverteidigung befugt.
Das Treffen im Weißen Haus wurde als positiv beschrieben, mit breitem Einvernehmen in vielen Punkten.
Quellen – Agenturen