Das Innenministerium teilte mit, dass 20 afghanische Männer abgeschoben wurden, die wegen schwerer Straftaten wie Sexualdelikten, Körperverletzung und Drogendelikten verurteilt worden waren. Sie wurden mit einem Sonderflug vom Flughafen Leipzig nach Kabul gebracht – ein Schritt, den das Ministerium als Teil einer verschärften Migrationspolitik bezeichnete.
Innenminister Alexander Dobrindt sprach von einem „klaren Signal“, dass Straftäter keinen Platz in Deutschland hätten. Eine deutsche Zeitung kritisierte jedoch die Politik und verwies darauf, dass im gleichen Zeitraum rund 1.772 neue Afghanen nach Deutschland kamen – über Familiennachzug, humanitäre Aufnahmeprogramme oder Asylanträge.
Quellen – Agenturen