Eine aktuelle Untersuchung mit rund 8.000 Teilnehmern zeigt, dass etwa ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland autoritären Vorstellungen gegenüber aufgeschlossen ist. Im Osten des Landes liegt der Anteil sogar bei einem Viertel.
Die Ergebnisse wurden im Rahmen des Projekts „Deutschland-Monitor“ vorgestellt. Die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Elisabeth Kaiser, präsentierte die Details am Donnerstag (19. Februar 2026) in Berlin.
31 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu: „Deutschland braucht jetzt eine starke Partei, die den Willen des gesamten Volkes verkörpert.“ Weitere 23 Prozent äußerten zumindest teilweise Zustimmung. In Ostdeutschland lag die volle Zustimmung bei 35 Prozent, während 26 Prozent teilweise zustimmten.
Auch die Idee, politische Entscheidungen von einer „starken Führungsfigur“ ohne parlamentarische Beteiligung treffen zu lassen, fand Unterstützung: 11 Prozent bundesweit stimmten voll zu, 21 Prozent teilweise. In Ostdeutschland waren es 15 Prozent volle Zustimmung und 22 Prozent teilweise Zustimmung.
Quellen – Agenturen