Der britische Premierminister Keir Starmer betonte auf der Münchner Sicherheitskonferenz, dass Großbritannien im Bereich Verteidigung auf die Zusammenarbeit mit Europa setzt.
Er erklärte: „Wir sind nicht mehr das Großbritannien der Brexit-Jahre. Sicherheit entsteht nicht durch Isolation.“
Starmer unterstrich, dass es keine britische Sicherheit ohne Europa gebe und keine europäische Sicherheit ohne Großbritannien.
Er forderte eine stärkere europäische Dimension innerhalb der NATO und verwies auf die Bedeutung gemeinsamer Projekte in Industrie, Technologie und Wirtschaft.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen rief dazu auf, den Verteidigungsauftrag des EU-Gründungsvertrags zu aktivieren. Sie sagte: „Gemeinsame Verteidigung ist keine optionale Aufgabe, sondern eine Verpflichtung.“
Von der Leyen betonte: „Einer für alle, alle für einen – das ist Europa.“
Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte, eine stärkere Europa sei auch für die USA von Vorteil. Er betonte, dass die Ukraine die zentrale Herausforderung für Europa bleibe und unterstützte Trumps Ziel, Frieden in der Ukraine zu erreichen.
Quellen – Agenturen