
In Rheinland sind nach Angaben der Behörden insgesamt 923 Geflüchtete aus staatlichen Unterkünften verschwunden. Die Betroffenen hatten zuvor in verschiedenen Aufnahmeeinrichtungen der Region gelebt.
Die Polizei und zuständige Behörden gehen davon aus, dass viele der Geflüchteten eigenständig die Einrichtungen verlassen haben, um zu Verwandten oder Bekannten zu ziehen oder sich in andere Städte zu begeben. Dennoch wird das Ausmaß des Verschwindens als ernsthafte Herausforderung für das Aufnahmesystem bewertet.
Behördenvertreter betonten, dass die verschwundenen Personen nicht automatisch als vermisst gelten, da sie sich möglicherweise freiwillig außerhalb der Unterkünfte aufhalten. Gleichwohl wird die Situation aufmerksam verfolgt, um mögliche Risiken für die öffentliche Sicherheit oder die Betroffenen selbst zu vermeiden.
Quellen - Agenturen