Start der Wissenschaftsjahr 2026: Fokus auf „Medizin der Zukunft“


Start der Wissenschaftsjahr 2026: Fokus auf „Medizin der Zukunft“

 

In Berlin hat die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär das Wissenschaftsjahr 2026 eröffnet, das unter dem Motto „Medizin der Zukunft“ steht. Bei einer Veranstaltung im Futurium betonte Bär, dass Forschung die Grundlage für Prävention, gute medizinische Versorgung und ein leistungsfähiges Gesundheitssystem sei.

Das Wissenschaftsjahr konzentriert sich auf neue medizinische Ansätze – von Prävention bis Pflege – sowie auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Biotechnologie. Ziel ist es, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und neue Therapien zu entwickeln. Besonderes Augenmerk legte Bär auf geschlechtersensible Gesundheitsforschung, da noch große Wissenslücken bestehen, wie Krankheiten bei Frauen und Männern unterschiedlich auftreten.

Die Wissenschaftsjahre sind eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Organisation „Wissenschaft im Dialog“. Sie bestehen seit dem Jahr 2000 und gelten als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation.

An der Wissenschaftsjahr 2026 beteiligen sich Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände, Unternehmen und Einrichtungen in ganz Deutschland. Laut Ministerium sind bis zu 1000 Veranstaltungen geplant, darunter ein Hochschulwettbewerb, Lernmodelle für Schulen, eine Wanderausstellung sowie das Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“, das von Mai bis September zahlreiche Städte in Deutschland besuchen soll.

Quellen - Agenturen

 

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