Geplante Änderungen beim Bürgergeld: Was kommt auf Empfänger zu?


Geplante Änderungen beim Bürgergeld: Was kommt auf Empfänger zu?

 

Die Bundesregierung plant Anpassungen beim Bürgergeld. Ziel ist es, Missbrauch einzudämmen und mehr Menschen in Arbeit zu bringen.

Wer wiederholt ohne triftigen Grund Termine beim Jobcenter versäumt, muss künftig mit Kürzungen rechnen: Nach zwei verpassten Terminen sollen 30 Prozent der Regelleistung gestrichen werden. Bei einem dritten Verstoß kann die Zahlung vorübergehend ganz ausgesetzt werden, wobei die Miete direkt an den Vermieter überwiesen wird.

Auch die bisherige Schonfrist für Vermögen soll entfallen. Schon ab dem ersten Tag werden Ersparnisse berücksichtigt. Kinder und Jugendliche sind von Kürzungen nicht betroffen.

Die Kosten für das Bürgergeld beliefen sich 2024 auf 51,7 Milliarden Euro. Mit den Reformen erhofft sich die Regierung Einsparungen von bis zu 850 Millionen Euro jährlich.

Quellen - Agenturen

 

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