Macron und Steinmeier kritisieren US-Außenpolitik scharf

Datum: 2026-01-08

 

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier haben deutliche Kritik an der Außenpolitik der Vereinigten Staaten geäußert.

Macron sprach in seiner jährlichen Rede vor französischen Botschaftern im Élysée-Palast von einer „neuen kolonialen Aggressivität“ und beklagte, dass Washington sich „schrittweise von seinen Verbündeten abwendet und internationale Regeln missachtet“.

Er betonte, dass die multilateralen Institutionen immer weniger effektiv arbeiten und warnte vor einer Welt, die zunehmend von Großmächten dominiert werde. Macron rief die G7-Staaten sowie große Schwellenländer dazu auf, die Vereinten Nationen und die internationale Ordnung zu reformieren.

Steinmeier wiederum bezeichnete das Verhalten der USA als „historischen Bruch“ und kritisierte die harte Linie Washingtons im westlichen Hemisphäre, insbesondere nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und den Annexionsplänen von Präsident Donald Trump in Grönland.

Quellen – Agenturen

 
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier haben deutliche Kritik an der Außenpolitik der Vereinigten Staaten geäußert.
Macron sprach in seiner jährlichen Rede vor französischen Botschaftern im Élysée-Palast von einer „neuen kolonialen Aggressivität“ und beklagte, dass Washington sich „schrittweise von seinen Verbündeten abwendet und internationale Regeln mi...

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