Die Bundesregierung hat die Äußerungen des russischen Ex-Präsidenten und stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, über ein mögliches Szenario der Entführung von Bundeskanzler Friedrich Merz entschieden zurückgewiesen.
Medwedew hatte erklärt, angesichts des gewaltsamen Vorgehens der USA in Venezuela könne er sich ähnliche Aktionen gegen Staats- oder Regierungschefs vorstellen – darunter auch Merz.
Regierungssprecher Sebastian Hille sagte am Montag (5. Januar 2026) in Berlin: „Wir verurteilen solche Drohungen aufs Schärfste.“ Zugleich betonte er, es gebe keinen Anlass, die Sicherheitsmaßnahmen für den Kanzler zu verschärfen.
Hille erklärte, die bestehenden Schutzvorkehrungen hätten sich bewährt und böten einen angemessenen Schutz, der der jeweiligen Lage entspreche. Merz sei „gut und sicher geschützt“, die Personenschützer des Bundeskriminalamts gehörten „zu den besten der Welt“.
Quellen – Agenturen